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Frühstücksaktion für die Grundschule

Bäckman zeigt dir wie es geht
und wieviel Spaß es macht.

Enzyme: der Katalysator deines Körpers.

Ohne Enzyme kann dein Körper den Stoffwechsel nicht bewältigen, weil er weder Vitamine noch Mineralstoffe verwerten kann. Enzymmangel führt daher zu unterschiedlichen Formen von Verdauungsstörungen. Darüber hinaus sind die Enzyme an allen chemischen Reaktionen im Körper beteiligt. Zum Beispiel an der Regeneration von Zellen oder Gewebe oder der Beseitigung von Abfallstoffen und Giften. Enzyme unterstützen auch das Immunsystem.

Mineralstoffe: kleine Alleskönner mit großer Wirkung

Sei es beim Stoffwechsel, bei der täglichen Arbeit von Muskeln und Nerven oder beim Aufbau von Knochen und Zellen – überall sind Mineralstoffe beteiligt. Eisen beispielsweise ist lebensnotwendig für die Blutbildung. Natrium und Kalium halten den Wasserhaushalt im Gleichgewicht. Calcium garantiert feste Knochen und Zähne. Und Jod sorgt dafür, dass die Schilddrüse einwandfrei funktioniert. Mineralstoffe müssen dem Körper zugeführt werden, weil er sie nicht selbst herstellen kann. Dabei unterscheidet man zwischen zwei Gruppen: Mengen- und Spurenelementen.

Mengen- und Spurenelemente

Mengenelemente.

Mengenelemente sind im Körper in relativ großen Mengen enthalten. Neben den drei wichtigsten – Kalzium, Magnesium und Kalium – zählen zu dieser Gruppe auch Chlor, Natrium und Phosphor.

Kalzium ist wichtig für den Aufbau von Knochen und Zähnen, für die Blutgerinnung, die Muskelkontraktion und die Funktion von Nerven. Fortlaufender Kalziummangel führt zu Rachitis und bei älteren Personen zu Knochenschwund (Osteoporose). Wichtige Kalziumquellen sind Milch und Milchprodukte.

Für dich als Jugendliche/r ist es auch unter diesem Aspekt wichtig, regelmäßig an die frische Luft zu gehen und dich draußen zu bewegen. Denn die Kalziumaufnahme wird durch Vitamin D gefördert – ein Stoff, den der Körper unter dem Einfluss von natürlichem Sonnenlicht selbst bildet.

Magnesium macht deine Muskeln beweglich und ist gut für deine Nerven. Ein Magnesiummangel macht sich durch Muskelzittern und Muskelkrämpfe bemerkbar. Magnesium hilft dir dabei, Stress abzubauen. Es ist an der Umwandlung von Blutzucker in Energie beteiligt und überdies wichtig für den Stoffwechsel anderer Vitamine und Mineralstoffe. Wichtige Magnesiumquellen sind Vollkorngetreideprodukte, Milch und Milchprodukte, grüne Gemüse, Beeren, Zitrusfrüchte, Bananen.

Kalium unterstützt Nervenfunktionen und Muskelbewegungen, die Spannung des Gewebes und die Wirkung verschiedener Enzyme. Ein entsprechender Mangel führt zu Muskelschwäche, Muskellähmungen und Störungen der Herztätigkeit. Wichtige Kaliumquellen sind pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Hülsenfrüchte und Bananen.

Spurenelemente

Spurenelemente sind im Körper sowie in der Nahrung nur in geringen Mengen vorhanden. Trotzdem sind einige davon wichtig für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Zu den essentiellen Spurenelementen zählen Eisen, Selen, Zink, Kupfer, Mangan, Molybdän, Jod, Kobalt, Chrom und Fluor.

Eisen dient dem Sauerstofftransport im Blut und sorgt für die Wirksamkeit einiger Enzyme. Ein Mangel zeigt sich vor allem bei Frauen durch Blutarmut (Anämie). Dein Körper nimmt Eisen sowohl durch tierische als auch durch pflanzliche Lebensmittel auf. Pflanzliches Eisen wird durch gleichzeitige Einnahme von Vitamin C besser verwertbar. Wichtige Eisenquellen sind Gewürze, Hülsenfrüchte, Nüsse, Bohnen, Sojabohnen und Rindfleisch.

Zink bringt dein Immunsystem auf Trab. Es sorgt für die Bildung von Antikörpern und koordiniert das „immunologische Gedächtnis“, d.h. die Wiedererkennung von Krankheitserregern. Zink ist Bestandteil zahlreicher Enzyme, die den Eiweiß-Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel in Gang setzen und steuern. 70% des Zinks im menschlichen Körper befinden sich in Knochen, Haut und Haaren. Ein Mangel zeigt sich in Appetitlosigkeit, Dermatitis, Haarausfall und Durchfall. Wichtige Zinkquellen sind Weizenvollkornprodukte, Milch, Käse, Geflügel, Schweine- und Rindfleisch.

Mangan ist vorwiegend in deinen Knochen enthalten. Es spielt beim Wachstum von Knorpel und Knochen eine wichtige Rolle. Pflanzliche Lebensmittel sind bessere Manganquellen als tierische. Wichtige Manganquellen sind Haferflocken, Vollkornmehl und Hülsenfrüchte.

Selen ist wichtig für die Aktivierung bestimmter Schilddrüsenhormone. Als Bestandteil bestimmter Proteine wirkt es antioxidativ und kann der Entstehung von Krebs entgegenwirken. Einseitige Ernährung und Diäten können zu einem Selenmangel führen. Wichtige Selenquellen sind Fleisch, Fisch, Hühnereier, Getreide und Brot.